Rennradtouren Alpen
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Col de l’Iséran – Col du Petit St. Bernard – Col du Grand St. Bernard

Rennradtour Sanremo - Bolzano: Tiefblick nach Val d'Isere

Tag 4 von Lanslebourg zum Großen St. Bernhard.

1 Rad, 2 Beine, 3 Länder, 21 Pässe, 1174 Kilometer, 25.949 Höhenmeter und viele tolle Eindrücke und Erinnerungen…


4. Etappe: Lanslebourg – Bonneval-sur-Arc – Col de l’Iseran – Val d’Isere – Sainte-Foy-Tarentaise – La Rosiere – Col du Petit St. Bernard – Morgex – Aosta – Col du Grand St. Bernard.

Frühstück gab es erst ab 8.00 Uhr. Das war aber ganz gut so, denn so konnte es schon etwas wärmer werden. Von Lanslebourg bis Lanslevillard kann ich noch einrollen, bevor die erste kurze Steigung mit ein paar Serpentinen zum unbekannten Col de la Maddeleine (1746m) folgt. Danach geht es nur leicht ansteigend bis Bonneval-sur-Arc, wo der eigentliche Anstieg zum Iseran beginnt. Auf 13 Kilometern müssen ungefähr 900 Höhenmeter mit durchschnittlichen 7% Steigung zurück gelegt werden. Durch die hochalpine Landschaft schraubt sich die Straße immer höher hinauf. Wieder kommen mir nur einige Rennradfahrer entgegen. Oben am Col de l’Iséran (2764 m), dem höchsten Pass der Alpen, ist einiges los heute bei diesem Kaiserwetter.

Download GPS Track Col de l’Iséran – Col du Petit St. Bernard – Col du Grand St. Bernard

Bei der Abfahrt lohnt es sich, nach ca. 4 Kilometern rechts ein paar Meter über einen Schotterweg zu einem Aussichtspunkt zu fahren! Ich lasse es entspannt rollen bis nach Val d’Isère, wo ich erst einmal in einen Supermarkt einfalle.
Die weitere Abfahrt bis nach Sainte-Foy-Tarentaise führt durch einige lange Tunnels. Am Ortseingang biege ich rechts ab und nehme eine Abkürzung zum kleinen Sankt Bernhard. Kurz vor La Rosiere treffe ich auf die „normale“ Auffahrt von Séez. Die Passstraße ist wirklich optimal mit einer angenehmen Steigung und vielen Kehren zu fahren. Am Col du Petit St. Bernard (2188 m) gibt es auch das bekannte Hospitz und einige Souveniershops, wo ich auch eine kleine Pause einlege. Gleichzeitig ist hier auch die Grenze zu Italien.

Schnell geht es auf gutem Asphalt hinunter ins Aostatal, wo es wieder sehr heiß ist. Deshalb muss ich in Chabodey noch einmal rasten. Auf einer viel befahrenen Straße geht es nicht schön weiter bis nach Aosta. Inzwischen ist es schon später Nachmittag und ich muss mich entscheiden: Übernachten oder noch weiter fahren. Da das Wetter perfekt ist, entschließe ich mich für die Weiterfahrt zum Großen Sankt Bernhard. Das sind immerhin noch einmal 35 Kilometer und fast 1900 Höhenmeter. Die Strecke ist bis zum Abzweig vor dem für Radfahrer gesperrten Tunnel 20 Kilometer nach Aosta sehr eintönig. Ab jetzt bin ich quasi alleine unterwegs um diese Uhrzeit. Das letzte Stück zieht sich doch ganz schön. Auch bewölkt und frisch ist es am finalen Passanstieg. Nach einem letzten kurzen Tunnel bin ich am Col du Grand St. Bernard (2473 m). Auf der italienische Seite des Colle del Gran San Bernardo finde ich Gottseidank gleich ein Hotel, das mir immerhin noch eine Pizza serviert. Also ein perfekter Abschluß.

Fazit:
Die Königsetappe heute mit gleich drei Namhaften Alpenpässen, darunter auch mit dem Col de l’Iséran den höchsten. Und den fand ich auch am schönsten und aufregendsten zu fahren.

Impressionen Rennradtour durch die Alpen:

Fakten Rennradtour Lanslebourg – Großer St. Bernhard:

  • ca. 175 Kilometer
  • ca. 4453 Höhenmeter
  • ca. 9,5 Stunden reine Fahrzeit

Rennradtour Col de l’Iséran – Col du Petit St. Bernard – Col du Grand St. Bernard auf Relive

Rennradroute Lanslebourg – Bonneval-sur-Arc – Col de l’Iseran – Val d’Isere – Ste Foy Tarentaise – La Rosiere – Col du Petit St. Bernard – Morgex – Aosta – Col du Grand St. Bernard:

3. Etappe

5. Etappe

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